Nur wenn es den Betrieben vor Ort gut geht, bleibt die Stadt handlungsfähig. Deshalb müssen wir ein verlässlicher Partner unserer Wirtschaft sein. Wir müssen frühzeitig mit unseren Unternehmen sprechen: Was wird gebraucht? Wo gibt es Hürden? Wie können wir gute Rahmenbedingungen schaffen?
Gleichzeitig müssen wir ansässigen Betrieben und Unternehmen von außerhalb die Möglichkeit geben, sich in Bassum zu entwickeln. Dazu gehört, rechtzeitig geeignete Flächen für Gewerbeansiedlungen auszuweisen. Erste Planungen sind bereits auf den Weg gebracht. Jetzt gilt es, diesen Kurs konsequent weiterzugehen.
Gewerbeflächen dürfen nicht erst dann entstehen, wenn konkrete Anfragen eingehen. Planung braucht Zeit. Wer zu spät handelt, verliert im Wettbewerb mit anderen Kommunen. Dabei geht es nicht um grenzenloses Wachstum, sondern um vorausschauende Entwicklung mit Augenmaß.
Baulandentwicklung muss auch in Zukunft möglich sein. Dabei brauchen wir eine gesunde Mischung aus barrierefreiem und altersgerechtem Wohnen sowie klassischer Bebauung mit Ein- und Doppelhäusern. Das gilt für die Kernstadt ebenso wie für die Ortschaften.
Wer in Bassum leben möchte, soll gute Bedingungen vorfinden — für junge Familien, für ältere Menschen und für alle, die hier ihre Zukunft sehen.
Gerade in den größeren Ortschaften müssen wir es schaffen, die Nahversorgung zu sichern oder wiederherzustellen. Eine lebenswerte Stadt braucht nicht nur Wohnraum und Arbeitsplätze, sondern auch Versorgung im Alltag.
Auch nachhaltige Projekte gehören für mich zu einer guten Stadtentwicklung. Das gilt etwa für das Thema Bürgerwald. Solche Ideen schaffen nicht nur ökologischen Mehrwert, sondern stärken auch die Verbindung der Menschen zu ihrer Heimat.